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Wir sind in Deutschland gelandet, 28.08.2016, 10:14 Uhr

Nach knapp siebenstündigem Flug sind wir gut in Düsseldorf gelandet und in ca. vier Stunden sind wir dann hoffentlich zu Hause. Leider haben wir nicht viel im Flugzeug schlafen können, obwohl es ein sehr ruhiger Flug war, in max. 11890 m Höhe. Wir sind insgesamt 3760 Kilometer im Urlaub gefahren, durch zehn Bundesstaaten.

Rückreise

Nachdem wir heute morgen gegen 11 unseren Mietwagen zurückgegeben haben (übrigens völlig problemlos und schnell, im Gegensatz zum Oman, wo das Auto penibel nach neuen Kratzerchen abgesucht wurde), sind wir jetzt auf dem Flughafen in Boston und warten auf unseren Flieger nach Newark (bei New York). Leider haben wir dann über 5h Aufenthalt, bevor es nach Düsseldorf weitergeht.

Auf zur letzten Nacht

Auf dem Weg zu unserem letzten Hotel bei Boston machen wir noch einen Zwischenstop in Portland und buchen eine 45 Min. Stadtrundfahrt. Touristisch gibt Portland allerdings nicht viel her. Aber auch von hier starten Whalewatching Touren. Auf unserer weiteren Fahrt nach Boston verbringen wir dann noch 2 Stunden am Ogunquit Beach. Das Wasser da war sehr schön sauber aber eisig kalt. Nach 3 Min. sind aber die Beine taub und man spürt die Kälte nicht mehr ;-)

Maine Wildlife Park

Jetzt haben wir endlich mal einen Elch gesehen, wenn auch nur hinter Gittern. Vielen Tieren war es offenbar zu warm und sie haben sich verkrochen. Verständlich, bei fast 30 Grad im Schatten. Aber es ist ein schön angelegtes Gelände im Wald und somit von den Temperaturen noch sehr angenehm.


Mautgebühren und Baustellen

Aufgrund des kleinen Plastikkästchen vorne an der Windschutzscheibe müssen wir nicht ständig Kleingeld für die Mautgebühren in petto haben. Wenn man an eine Mautstation heranfährt, dann zieht man links an der Lasche und aktiviert damit diesen E-ZPass. Der Betrag wird dann von der hinterlegten Bankverbindung, in unserem Fall die Kreditkarte, abgebucht. In Amerika sind Arbeitskräfte wohl bedeutend billiger als Ampelanlagen für Baustellen auf der Strasse. Wir sind bestimmt schon an mindestens 30 Stassenbaustellen vorbeigeschlichen und jedes Mal stand ein Arbeiter / – in jeweils davor und hielt ein Schild in der Hand, auf welchen auf der einen Seite STOP und auf der anderen Seite SLOW stand. Über Funk verständigen sich die beiden, an dem jeweiligen Baustelllenende stehenden Arbeiter, damit kein Chaos entsteht. Da es offensichtlich nicht genug Pylonen, Absperrgitter, Baken und dergleichen gibt, fährt bei manchen Baustellen noch jedesmal ein Baustellenauto voraus, um den Schlängelweg durch die Baustelle aufzuzeigen.

Popham Beach

Heute Abend waren wir noch an einem schönen Strand. Natürlich wie alles hier mit Eintritt (32$). Jedes nette Fleckchen wird einfach als „State Park“ bezeichnet und man muss löhnen. Aber man bezahlt ja alles mit der Kreditkarte, da merkt man nicht so schnell, wie der Geldbeutel immer leerer wird ;-)

Maine Maritime Museum

In Bath, vor allem bekannt für seinen Schiffsbau (auch heute wird z.B. noch viel für die US Navy produziert) haben wir das Maine Maritime Museum besucht. Auf dem Bild erkennt man stilisiert (weisser Bug links, Heck rechts, dazwischen die 6 Masten) den hier gebauten und mit über 140m Länge grössten jemals gebauten Holz-6-Mast-Schoner. Er wurde 13 Jahre zum Transport von Kohle eingesetzt, bis er in einem Sturm verloren ging.

Boothbay Harbor

Heute sind wir an den Südzipfel einer der vielen Landzungen/Halbinseln hier gefahren: Boothbay Harbor, ein nettes Fischerstädchen, von dem aus auch Whale Watching Touren starten. Die Gezeitenunterschiede hier an der Küste betragen 3-4 Meter.