Archiv des Autors: Maik

Wir sind in Deutschland gelandet, 28.08.2016, 10:14 Uhr

Nach knapp siebenstündigem Flug sind wir gut in Düsseldorf gelandet und in ca. vier Stunden sind wir dann hoffentlich zu Hause. Leider haben wir nicht viel im Flugzeug schlafen können, obwohl es ein sehr ruhiger Flug war, in max. 11890 m Höhe. Wir sind insgesamt 3760 Kilometer im Urlaub gefahren, durch zehn Bundesstaaten.

Maine Wildlife Park

Jetzt haben wir endlich mal einen Elch gesehen, wenn auch nur hinter Gittern. Vielen Tieren war es offenbar zu warm und sie haben sich verkrochen. Verständlich, bei fast 30 Grad im Schatten. Aber es ist ein schön angelegtes Gelände im Wald und somit von den Temperaturen noch sehr angenehm.


Mautgebühren und Baustellen

Aufgrund des kleinen Plastikkästchen vorne an der Windschutzscheibe müssen wir nicht ständig Kleingeld für die Mautgebühren in petto haben. Wenn man an eine Mautstation heranfährt, dann zieht man links an der Lasche und aktiviert damit diesen E-ZPass. Der Betrag wird dann von der hinterlegten Bankverbindung, in unserem Fall die Kreditkarte, abgebucht. In Amerika sind Arbeitskräfte wohl bedeutend billiger als Ampelanlagen für Baustellen auf der Strasse. Wir sind bestimmt schon an mindestens 30 Stassenbaustellen vorbeigeschlichen und jedes Mal stand ein Arbeiter / – in jeweils davor und hielt ein Schild in der Hand, auf welchen auf der einen Seite STOP und auf der anderen Seite SLOW stand. Über Funk verständigen sich die beiden, an dem jeweiligen Baustelllenende stehenden Arbeiter, damit kein Chaos entsteht. Da es offensichtlich nicht genug Pylonen, Absperrgitter, Baken und dergleichen gibt, fährt bei manchen Baustellen noch jedesmal ein Baustellenauto voraus, um den Schlängelweg durch die Baustelle aufzuzeigen.

Desert of Maine – 5km westlich von Freeport

Laut Reiseführer ließ hier am Ende der letzten Eiszeit ein Gletscher Sand- und Mineralablagerungen zurück. 1797 zog ein Farmer auf das Land und infolge der Nichtbeachtung der Wechsel der Fruchtfolge wurde das Land ausgelaugt und da begann die Versteppung. Das Gebiet ist nur ein Quadratkilometer groß und die Wanderdünen haben im Laufe der Jahrzehnte schon ein Haus unter sich begraben.



Echo Lake

Eigentlich wollte Tanni gern Kanu auf dem Saco River fahren, aber er hat zu wenig Wasser. So sind wir zu dem Bergsee gefahren.

Mount Washington – 1917 m (6288 ft)

Wir sind gestern bis nach Conway gefahren und haben uns für die nächsten vier Nächte in der Merril Farm einquartiert. Das ist das erste Hotel, welches kein Einweggeschirr benutzt. Wahnsinn, ich hätte nicht gedacht, dass ich dies in unserem Urlaub noch erlebe. Das Frühstück ist wieder minimalistisch und für ein ‚geringen‘ Aufpreis bekommt man auch was ordentliches zu essen. Ich bestelle mir einen kleinen Joghurt mit etwas Müsli und Beeren, leckerer Spass für 5,45 Dollar. Wir sind jetzt in dem Gebiet der White Mountains und der Mount Washington ist hier in Neuengland der höchste Berg. Der Berg hat es in sich: schnell wechselnde Witterungsverhältnisse sind keine Seltenheit. Im Moment (12 Uhr), am Fuße des Berges, sind es ca. 23 Grad und es ist sonnig. Wir bezahlen 47 Dollar, um rauffahren zu dürfen und bekommen noch eine Audio-CD. Man kann auch mit einer Zahnradbahn ‚Cog Railway‘ gemütlich nach oben fahren.